November 2007


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Die Sommerferien sind nun da und ich werde mit Johann und Ben einen Roadtrip durchs Land machen. Unter dem Motto: ‘Drei Typen, ein Auto, kein Plan.’ Wir wollen die Ostküste Südafrikas erkunden. Unser Weg wird von Kapstadt bis hoch nach Durban gehen. Am 17. Dezember holen wir dort Johanns Freundin vom Flughafen ab.
Wo wir Weihnachten verbringen, wie wir Silvester feiern oder was ich an meinen 20. Geburtstag mache? Mal gucken.

Ich weiß bis her nur soviel: Auf unserer Strecke liegt der höchsten Bungee Jump Sprung der Welt, etliche National Parks mit den BigFive und super schöne Strände. Bis 6. Januar wollen wir unterwegs sein…

PS: Durch die Reise werde ich selten Internet haben und somit auch nur begrenzt im Blog Beiträge schreiben können. Ich versuche aber so oft wie möglich, ein paar Fotos mit einer kleinen Notiz hier zu hinterlassen. Ihr könnt mir aber trotzdem gerne schreiben, lesen werde ich es bestimmt (und wenn es klappt auch beantworten.)

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Die Schule ist für dieses Jahr aus. Alle Zeugnisse sind vergeben. Und der Sommer ist da! Was macht man wohl, um sich die Zeit gesellig zu vertreiben? Genau: Eine Weihnachtsfeier.

Das gesamte Kollegium saß gemütlich bei Wein und einer Kleinigkeit zu Essen zusammen und verabschiedete gehende Lehrer, wichtelte und sang Lieder. Wie idyllisch. Das Wetter hier lässt mich aber nicht im geringsten in Weihnachtsstimmung kommen, obwohl ich heute das erste Mal Lebkuchen gegessen habe.

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Das Hostel (oder auch Internat) bietet für bis zu 15 Personen Unterkunft. Neben deutschen Schülern, die hier ein Austauschjahr absolvieren, wohnt die ‚Hostelmutter’ mit ihrer Tochter hier. Frau Bredenkamp ist nicht nur Betreuerin des Internats, sondern auch gleichzeitig Lehrerin an der DSK.
Das Schuljahr endete diese Woche und das bedeutet, die Hostelgeneration fliegt wieder nach Deutschland und eine neue Generation kommt Mitte Januar wieder. Es ist aber eh immer ein Kommen und Gehen, da einige Schüler auch nur für drei Monatsaustausch machen. Das Durchschnittsalter beträgt 16 Jahre (11. Klasse). Die Personen, die mit dem * im Bild 2 gekennzeichnet sind, kommen nächstes Jahr wieder und besuchen ein weiteres Jahr die Schule in Kapstadt.
Ich persönlich halte mich relativ oft im Hostel auf, da es dort mitunter Abendbrot gibt und ich Internetzugang habe. Internatsleben macht echt viel Spaß. Man lernt zusammen, guckt gemeinsam Filme oder redet einfach nur dusslig.

Bild 3 // Terrasse
Bild 4+5 // Küche
Bild 6 // Oberstes Stockwerk, wo die meisten Wohnräume sind.

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Nur kurz notiert:

Mein vergangenes Wochenende bestand aus
:: erfolgreicher Nebengipfelbesteigung des Tafelbergs
:: und in Kirstenbosch zum Konzert (super – jeder sitzt auf seiner Picknick-Decke, Wein und entspannte Musik im Botanischen Garten; in der Sommerzeit jeden Sonntag)

Ich habe ein bisschen die Struktur von \\ photocase erneuert.

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Das Wochenende verbrachte ich in einem kleinen Ferienort außerhalb Kapstadts. Man erreicht es, wenn man die Westküste ungefähr eine Stunde hochfährt. In Langebaan gibt es eine Lagune, die ein Paradies für Katesurfer darstellt. Der Wind weht, das Wasser ist flach und dadurch angenehm warm.
Für die Nicht-Wassersportler gibt es den ‚West Coast National Park’. Im August und April sind die Wiesen des Schutzgebietes bedeckt mit Blumen, die riesige Flächen in einen kräftigen Farbton tauchen. Da wir aber in der Nebensession da waren, gab es nur begrenzt etwas zu sehen. Von Schildkröten, die über die Straße laufen, über Flamingos, die sich nicht von mir fotografieren lassen wollten, bis hin zu Dünen. Das letztere hat mir besondere Freude bereitet. Dünen sind einfach nur genial.
Des Weiteren bin ich das erste Mal für eine längere Strecke im Linksverkehr Auto gefahren. War lustig. Schalten mit der linken Hand ging auch ‚mit Links’. ^^

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2010 wird in Südafrika die Fußballweltmeisterschaft ausgetragen; in Kapstadt soll natürlich auch Fußball gespielt werden. Das alte Stadion wäre zu klein, also baut Kapstadt ein größeres, in dem bis zu 68000 Zuschauer Platz haben. Die Lage ist super – sehr zentral, gegenüber der Waterfront, direkt am Meer und mit Blick auf der Tafelberg und Signalhill.

Heute schreiben wir (noch) das Jahr 2007: 2 1/2 Jahre Zeit. Mal schauen, ob das mit der südafrikanischen Zeitrechnung klappt. Zu sehen ist jedenfalls noch nicht viel.

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Dieses Bild unterstreicht den Zeitungsartikel ‘Wie deutsch ist Kapstadt?’

„Hallo, mein Name ist Ulrike und ich habe gerade Deinen Artikel auf der Internetseite der ‘Märkischen Allgemeinen Zeitung’ gefunden. Ich betreibe die Rubrik ‘Artikelschmiede’ auf der Homepage www.kapstadt.org und möchte nachfragen, ob ich Deinen Artikel auch bei mir veröffentlichen darf.“

Diese E-Mail erreichte mich heute Vormittag und natürlich habe ich zugesagt. Schaut es euch selber an: kapstadt.org

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Ich stehe in einem Surfershop in Muizenberg am Atlantischen Ozean, keine 20 Kilometer von Kapstadt entfernt. Draußen scheint die Sonne, und der Neoprenanzug an mir möchte endlich ins kühle Nass. Der junge Mann von der… [weiterlesen]

Dieser Text erschien in der “Märkischen Allgemeinen Zeitung” im Lokalteil Oranienburg.

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