Ich bin dann mal weg…

Dieses Wochenende hatten selbst die Wellen in Kapstadt keine Lust etwas zu unternehmen. Sie blieben viel lieber draußen auf dem Meer und genossen die Sonnenstrahlen.
Schade für mich, denn wenn die Wellenvorhersage (lustiges Wort ^^) bei windguru.com zwischen 1.5m und 2.5m liegt, dann ist es suboptimal. 2.5m klingt zwar viel, aber ich habe keine Ahnung, von wo bis wo die das messen, jedenfalls ist das nichts. Man könnte noch nicht einmal Seekrank werden.
Meine bevorzugte Höhe liegt bei 3.0m bis 5.0m, alles was darüber ist, wird interessant und ist dann mehr tauchen als surfen. Erwischt man dann aber doch durch Zufall eine 5.0+ Welle, dann hört das Grinsen den ganzen Tag nicht mehr auf…

Tja, surflos aus dem Wochenende…

Tsaja ist eine junge Lehrerin, die für eineinhalb Jahre an der DSK im Grundschulbereich unterrichtet. Sie war jetzt für zwei Wochen in Moçambique und als sie wiederkam, war ihre Autobatterie leer. Passiert, stand ja auch (nur) zwei Wochen ohne Bewegung… Meine Brenda konnte sich dann also nun schon zum zweiten Mal als Starthilfeauto anbieten. Hoffe nur, dass ich es nicht mehr für die verbleibende Zeit brauche. Anschließend weihten wir noch Tasjas neue Wohnung mit einen kleinen Kochabend ein. Ihr Blick vom Balkon aufs Meer kann sich sehen lassen. Definitiv.

Und wie schon in den letzten Wochen der Schulzeit, kann ich ‘die letzten Male’ meines Kapstadt Aufenthaltes langsam abhaken.

Diese Woche: Letztes Mal bei meiner Friseuse Cecilia.

Wer will mein Auto kaufen? ^^

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Surf-Foto-Shooting in Big Bay.

PS: Danke Torsten^^

Jeden Sonntag vor dem Greenpoint Stadium ist ein Markt für Touris mit Kitsch und noch mehr unverzichtbaren Gegenständen…


Holz. Feuer. Flammen. Löschen. Holz.

Mmh, irgendetwas ist in der Reihe falsch. In der Umgebung Kapstadts hängen an den kuriosesten Stellen Feuerlöscher – Mitten in der Natur an einem Baum auf zwei Meter höhe, zum Beispiel. Doch schaut man genauer hin, dann stutzt man leicht. Holz.

Oder auch die Brücke in der Stadt, die einfach aufhört. Ein Kilometer weiter fängt dann auch wieder eine Straße so spontan an, wie das Gegenstück aufhörte. Es wurde einfach nicht weiter gebaut. Viele Filmunternehmen nehmen aber oft die Straßenteile als Drehort. (Meines Erachtens wurde am Gegenstück der Brücke ‘Stirb Langsam 4.0′ gedreht…)

Und noch eine interessanten Anblick liefern die Bäume an der Strandpromenade in Sea Point. Die Natur kann sich echt gut an die Gegebenheiten, wie ständiger Seewind, anpassen.

Tolle Stadt.

In der letzten Woche war es wieder richtig sommerlich warm. So gefällt mir dann wieder der südafrikanische Winter…

Bild 2  //  Nebel, der vom Atlantik in die Stadt wie ein Teppich zieht. Genialer Anblick.
Bild 3  //  Die Wellen sehen jetzt zwar auf dem Foto sehr klein aus, aber in Wirklichkeit sind die schon an die 3 1/2 Meter hoch. Eigentlich wollte ich dort surfen gehen, doch diese Gewalten muss ich mir nicht antuen. Aber perfektes Wellenbrechen. (Bin dann an einen anderen Surfspot ‘paddeln’ gegangen.)

Fußball EM 2008. Auch in Südafrika guckte man Fußball. Jeden Tag wurden die Spielergebnisse im Radio verkündet und auch seit letztem Monat nimmt die Werbung für die Fußball WM 2010 zunehmend zu.

Wir guckten uns das Spiel in einer Sportbar an der Waterfront an. Das Lokal war echt voll und Stimmung kam durch den gleichmäßigen Anteil von deutschen und spanischen Fans sehr schnell auf. Selbst in unserer Runde war es ausgeglichen: drei tippten für Deutschland und die anderen drei auf Spanien. Der Wetteinsatz? Die Verlierer bezahlen die letzte Runde. Mmh, dumme Idee, denn ich war einer der Deutschlandunterstützer. Egal. Südafrikanisch wurde in der letzten Runde mit einem Springbock* auf die Vizemeister angestoßen.

*Springbock: Pfefferminzlikör mit Amarula, getreu den Farben der Springböcke und der südafrikanischen Rugby-Nationalmannschaft, die auch wieder Springböcke genannt werden.

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